Unimog Leichte Baureihe
Als leichte Baureihe bezeichnet man jene Unimog`s, die besonders kompakt gebaut sind und für kommunale, landwirtschaftliche und leichte gewerbliche Einsätze entwickelt wurden. Sie zeichnen sich durch ein geringeres Fahrzeuggewicht, kleine Abmessungen und Motorleistungen im unteren Bereich der Unimog-Palette aus.
Zu dieser Baureihe zählen der Unimog 411, 421 mit 431, sowie die Nachfolgemodelle 407 und 408. Als moderner Geräteträger setzt der Unimog 405 diese Baureihe indirekt fort.
- Unimog 411 – Bauzeit: 1956 bis 1974
Das Kernmodell der leichten Baureihe. - Unimog 421 – Bauzeit: 1966 bis 1989
Das Nachfolgemodell der leichten Baureihe. - Unimog 431 – Bauzeit: 1969 bis 1971
In Argentinien produziert und technisch weitgehend auf dem Unimog 421 basierend. - Unimog 407 – Bauzeit: 1988 bis 1993
Direkter Nachfolger des Unimog 421. - Unimog 408 – Bauzeit: 1992 bis 2001
Weiteres Modell der Nachfolgegeneration der leichten Baureihe. - Unimog 405 – Bauzeit: seit 2000
Ein moderner Geräteträger, der die leichte Baureihe indirekt fortführt.
Die leichte Unimog-Baureihe umfasst Fahrzeuge, die
- ein kompaktes Fahrgestell mit deutlich geringeren Außenabmessungen besitzen,
- ein vergleichsweise geringes Leergewicht aufweisen,
- für kommunale, landwirtschaftliche und leichte gewerbliche Einsätze konzipiert wurden,
- niedrigere Motorleistungen als die mittleren/schweren Baureihen haben,
- und technisch auf dem Konzept des ursprünglichen Unimog 411 weiterentwickelt wurden.
Typische Merkmale dieser leichten Baureihe sind:
- Radstand meist 1750–2650 mm
- Gesamtgewicht je nach Modell ca. 3,2–6 t
- kompakte Breite (oft unter 2 m)
- Portalachsen, Allradantrieb, Zapfwellen und Hydraulik wie bei allen Unimogs