Restauration – Blog

Bereits vor Beginn der Restaurierung wurde ein umfassender Kundendienst durchgeführt. Dabei wurden Motoröl, Getriebeöl und sämtliche Filter erneuert. Die Bremsflüssigkeit sowie die Achsöle werden nach Abschluss der Restaurierung ebenfalls ersetzt.

Im Zuge dieser Arbeiten wurden außerdem verschiedene Motorkomponenten entsprechend aufbereitet, um auch hier einen sauberen und zuverlässigen Ausgangszustand für die weitere Restaurierung zu gewährleisten.

Hier der Luftfilter und die Kraftstofffilter.

Weitere Komponenten werden, sofern sie im Rahmen der Arbeiten demontiert oder in die Hand genommen werden, ebenfalls entsprechend aufbereitet, um einen einheitlich Gesamtzustand sicherzustellen.

Es ist außerdem geplant, einen großen Teil der elektrischen Verkabelung (gerade im hinteren Bereich und im Motorraum) zu erneuern, um wieder einen vollständig dokumentierten und zuverlässigen Zustand herzustellen. Aufgrund des Alters sind einige Kabelbäume sichtbar in Mitleidenschaft gezogen, sodass eine Überarbeitung bzw. Erneuerung technisch sinnvoll und langfristig erforderlich ist.


Zur Dokumentation des Ausgangszustands beginnt die Restaurierung bei einem Kilometerstand von 60.666 km und einem Betriebsstundenzählerstand von 3.016 Stunden.


Als erster Schritt der tatsächlichen Restaurierung wurde die Pritsche mit den Bordwänden aufgearbeitet. Die Pritsche wies erhebliche Rostschäden auf und wurde daher ausgebessert, anschließend grundiert und vollständig in Schwarz neu lackiert.

Auch die Bordwände wurden bereits vorbereitet: Sie sind geschliffen, grundiert und für die weitere Lackierung vorbereitet.

Die Aufnahmen der Pritsche wurden demontiert und befinden sich derzeit beim Sandstrahlen. Nach der Reinigung werden auch diese Bauteile grundiert und in Schwarz lackiert, um einen langlebigen Korrosionsschutz zu gewährleisten.


Hier befindet sich der neue Stellplatz, an dem die Restaurierungsarbeiten über den Winter fortgeführt werden.


Die vorderen und hinteren Kotflügel wurden demontiert und zur Aufbereitung vorbereitet. Da die Grundsubstanz in gutem Zustand ist, müssen lediglich größere Dellen entfernt werden. Anschließend werden die Kotflügel neu lackiert.


Nachdem der Heckbereich umfassend freigelegt war, wurde als nächster Schritt die Bereifung demontiert, um Zugang zur Bremsanlage zu erhalten. Die Radbremszylinder zeigten deutliche Gebrauchsspuren und wurden zur Instandsetzung vorbereitet. Dazu wurden sie innen gehont und mithilfe eines Reparatursatzes überholt, sodass sie – sofern technisch möglich – weiterhin verwendet werden können.

Im Anschluss wird das Chassis gründlich gereinigt und von Rost befreit, um eine solide Grundlage für weitere Arbeiten und den abschließenden Korrosionsschutz zu schaffen.

Einige Komponenten der Bremsabdeckung sowie die Fahrwerksfedern wurden sandgestrahlt und anschließend teilweise verzinkt. Die Federn erhalten im weiteren Verlauf eine Lackierung im Farbton DB 3575 (Chassisrot), dies hebt diese etwas vom Chassis ab.

Auch die Stoßdämpfer wurden demontiert. Diese werden durch neue ersetzt.


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