Restauration

Der Unimog U 52 (U 600 laut Zulassung) verfügt bereits über ein gültiges H-Gutachten, dennoch besteht – wie bei vielen historischen Fahrzeugen – weiterhin Restaurierungsbedarf. Der vorhandene Lack zeigt deutliche Gebrauchsspuren aus früheren Einsätzen und wird im Zuge der Aufarbeitung erneuert.

Im Originalzustand waren Fahrerhaus und Brücke in derselben Farbe lackiert, während das Chassis schwarz ausgeführt wurde. Da das ursprüngliche Daimler-Rot heute nicht mehr erhältlich ist, erfolgt die Neulackierung in RAL 3005 (Weinrot).

Das Dach des Fahrerhauses wird schwarz lackiert, entsprechend einer bereits früher begonnenen Restauration. Um die Optik harmonischer zu gestalten, wird die Brücke leicht vom Original abweichend ausgeführt: Die Bretter der Bordwände erhalten den Farbton RAL 3005, während die Brücke selbst sowie sämtliche Beschläge in Schwarz gehalten werden.

So entsteht ein stimmiges Erscheinungsbild, das historische Anmutung mit einer ansprechenden, zeitlosen Optik verbindet.

ENTWURF

FERTIG

Stand des Blog: 10.8.26


  • 10/08/26

    Für eine ansprechendere Optik und einen zusätzlichen funktionalen Nutzen wurden Peilstäbe montiert. Diese konnten kostengünstig als Set erworben werden und wurden mithilfe von Gewindehülsen an der Stoßstange befestigt. Dank dieser Befestigung lassen sie sich bei Bedarf jederzeit schnell und unkompliziert wieder demontieren.

  • 17/07/26

    Bereits zum zweiten Mal seit der Wiederinbetriebnahme wurde ein kompletter Schmierdienst durchgeführt. Geplant ist, diesen künftig im Abstand von etwa zwei Monaten zu wiederholen. Die Schmierstellen wurden mittlerweile dokumentiert und die Schmiernippel entsprechend markiert.

  • 10/4/26

    Die Elektroverkabelung für das Druckluftrelais des Horns wurde installiert. Das Horn selbst wurde wieder montiert, und die Druckluftleitung zum Horn wurde steckbar ausgeführt, sodass die Brücke weiterhin problemlos gekippt werden kann.


    Die Auflagen für die Bordwandverriegelungen wurden wieder montiert und zusätzlich mit Ketten zur Sicherung der Verriegelung versehen.


    Der Sicherungsbolzen für die vordere Schleppvorrichtung wurde ebenfalls erneuert. Zusätzlich wurde er mit einem Gummiüberzug versehen, um Klappergeräusche zu reduzieren.


    Im Fahrerhaus wurde eine Halterung montiert, um beispielsweise bei längeren Fahrten eine JBL-Box sicher befestigen zu können. Die benötigten Bohrungen im Fahrerhaus waren bereits vorhanden, da dort vermutlich früher ein Verbandskasten montiert war. Die Halterung wurde anhand der vorhandenen Maße sowie der Abmessungen der JBL-Box selbst konstruiert und im 3D-Druck gefertigt.

    Die 3D Druckdaten für Halterung kann bei Thingiverse heruntergeladen werden.
    https://www.thingiverse.com/thing:7331592


    Da es sich um einen Oldtimer mit entsprechend zeittypischen Abgaswerten handelt, wurde eine „pseudo“ Feinstaubplakette erstellt. 😉

    Dabei geht es nicht darum, den Ausstoß hervorzuheben, sondern vielmehr darum zu zeigen, dass es sich um die Erhaltung eines Industrie/Kulturguts handelt, das naturgemäß nicht den heutigen Anforderungen entsprechen kann.


    Auch die Rundumkennleuchte wurde wieder angeschlossen und gemeinsam mit dem Horn erfolgreich getestet.

  • 7/4/26

    Der Vorratskupplungskopf und der Bremskupplungskopf wurden samt der zugehörigen Leitungen zu den Behältern und Verteilern angeschlossen. Leider hält der Druck im Anhängerbremskreis aktuell nicht, sodass vermutlich ein Defekt am Kupplungskopf vorliegt. In der Folge bleibt die Warnleuchte der Bremsanlage aktiv. Da die Warnleuchte vor dem Anschluss der Leitungen ausgegangen ist, ist das Problem an den Kupplungen naheliegend.

    Der Druck im Hauptsystem liegt hingegen stabil bei etwa 6 bar und ist somit in Ordnung.


    Das Alu-Riffelblech für die Brücke wurde ebenfalls wieder montiert. Um Klappergeräusche zu vermeiden, wurde die Unterseite mit Moosgummiplatten versehen. So kann nun wieder Material transportiert werden, während die Brücke gleichzeitig geschont wird. Ein kleiner Kofferraum ist dadurch auch wieder vorhanden.

  • 26/3/26

    Heute war es soweit – der große Tag: TÜV.

    Und vorweg: Alles hat gepasst, ohne Mängel bestanden.

    Die überholten Bremsen haben überzeugt, auch die Handbremse funktionierte einwandfrei – hier wurden zuvor ebenfalls die Seile erneuert (das einstellen war dann etwas Tricke) . Die Abgasprüfung wurde ebenfalls erfolgreich bestanden.

    Mehr kann man sich kaum wünschen – die nächsten zwei Jahre sind damit gesichert.

    Damit ist eine erste große Restaurationsphase über rund fünf Monate erfolgreich abgeschlossen. Natürlich geht es weiter: Einige Arbeiten, die für den TÜV nicht relevant waren, stehen noch an – dazu gibt es bald mehr hier im Blog. 😉

    Vielen Dank für die vergangene Zeit – es hat jederzeit großen Spaß gemacht.


    Anbei noch ein paar Impressionen von unserer Grube – so hat ihn auch der TÜV gesehen.

  • 23/3/26

    Jetzt geht es raus aus der Halle – zunächst elektrisch bewegt, damit beim ersten Startversuch nicht gleich die Werkstattdecke schwarz wird. Das erste Anlassen nach sechs Monaten Restaurationspause war dann direkt beim ersten Versuch erfolgreich.


    Nach der ersten Probefahrt von rund zwei Kilometern, um die Bremsen einzufahren, wurde zunächst der Werkstattstaub abgewaschen. Öldruck, Luftdruck und Bremsverhalten waren während der Fahrt durchweg in Ordnung. Auch der Kühlwasserkreislauf funktioniert einwandfrei, und die neu überholte Heizung erfüllt ebenfalls zuverlässig ihren Zweck.


    Anschließend wurde die Brücke wieder aufgesetzt und die neu lackierten Bordwände montiert. Damit ist der Unimog nun wieder vollständig komplett.


    Nach einer weiteren Probefahrt zum Tanken (Dieselpreis: 2,30 € pro Liter!) ging es anschließend für den Getriebeölwechsel auf die Grube.


    Das Fahrerhaus wurde abschließend noch aufpoliert, damit es wieder seinen Glanz erhält.


    Als nächster Schritt wird noch die Handbremse eingestellt, anschließend geht es in dieser Woche zum TÜV. Ein weiterer Bericht folgt.

  • 20/3/26

    Da das Fahrerhaus soweit fertiggestellt ist, wurden die Sitze eingebaut und die Motorhaube wieder eingesetzt.


    Da die bisherige Auspuffhochlegung hinsichtlich der Rohrführung nicht optimal ausgeführt war, wurde eine neue Hochlegung aus Edelstahl beschafft und montiert.


    Die Kipperspinne wurde wieder montiert,.


    Da die Kipperspinne wieder montiert ist, konnten auch die neuen Rückleuchten angeschlossen und erfolgreich getestet werden. Zudem wurden die hinteren Kotflügel montiert sowie die Katzenaugen und das Kennzeichen wieder angebracht.


    Die vordere Stoßstange wurde montiert. Auch die überarbeiteten Außenspiegel sowie die Motorhaube wurden wieder angebracht. Zusätzlich wurden an den Türen neue Fensterdichtungen montiert.


    Bevor die Brücke wieder montiert wird, steht zunächst ein Testlauf des Motors an, damit auch die Bremsen endgültig eingestellt werden können. Die Batterie wurde dafür bereits an das Ladegerät angeschlossen. Langsam nimmt das Fahrzeug auch optisch wieder Gestalt an.

    Der Wechsel des Getriebeöls steht ebenfalls noch an, hierfür muss der Unimog jedoch zunächst auf die Grube umgesetzt werden.

  • 18/3/26

    Die Stoßstange wurde so bearbeitet, dass sie um 180° gedreht montiert werden kann. Nach den Anpassungsarbeiten wurde die neue Farbe direkt aufgetragen.


    Das Anhängemaul sowie die Anhängervorrichtung wurden wieder montiert.


    Die Batterie wurde nun eingebaut und mit Spanngurten gegen Verrutschen gesichert. Zum Verschließen des Batteriekastens kommen neue Flügelmuttern zum Einsatz.

  • 16/3/26

    Nachdem die Arbeiten an der Vorderachse mit allen Leitungen, der Bremsanlage sowie den Ölen abgeschlossen sind, wurden die Räder wieder montiert.


    Der Tank wurde wieder montiert und angeschlossen. Auch die Einstiegsbügel wurden wieder angebaut.


    Die Luftbehälter wurden wieder montiert und mit den entsprechenden Leitungen verbunden. Anschließend wurde das Luftsystem extern befüllt und auf Dichtheit geprüft.


    Nachdem das Beifahrerfenster bereits vor einiger Zeit instand gesetzt wurde, konnte nun auch die Türverkleidung wieder montiert und geschlossen werden.

  • 13/3/26

    Die Öle der Vorderachse wurden wieder aufgefüllt, sodass auch der Panhardstab wieder eingebaut werden konnte. Ohne diesen ist das Befüllen am Verteilergetriebe deutlich einfacher.


    Die Schubstreben sind lackiert und bereit für den Einbau. Zusammen mit der Spurstange und den Stoßdämpfern werden sie wieder montiert, sobald die Leitungsarbeiten im vorderen Bereich vollständig abgeschlossen sind. Ohne diese Bauteile ist der Zugang derzeit deutlich einfacher.


    Weitere Entlüftungsleitungen wurden aufbereitet und wieder in Stand gesetzt.


    Die vordere Bremse wurde wieder zusammengesetzt. Die Radbremszylinder sind montiert, Bremsleitungen und Bremsschläuche angeschlossen. Zudem wurden neue Bremsbeläge aufgenietet.


    Die Brems- und Kupplungsschläuche im vorderen Bereich des Fahrerhauses sowie an der Kupplung wurden erneuert. Die dazugehörigen Leitungen wurden aufbereitet und neu befestigt.
    Insgesamt wurden 9 Brems- und Kupplungsschläuche erneuert.


    Die Schubstreben, die Spurstange sowie die Stoßdämpfer sind wieder eingebaut. Auch die oberen Ankerbleche wurden montiert.

    Die Bremsanlage sowie das hydraulische Kupplungssystem wurden anschließend entlüftet.


    Ein neues Masseband zwischen Karosserie und Motor beziehungsweise Anlasser wurde eingebaut.


    Die über Kleinanzeigen erworbene Abzweigung für die Heizungsverteilung wurde angepasst und eingebaut. Damit wird es bei Bedarf auch im Fußraum auf der Beifahrerseite wieder warm.


    Das Fahrerhaus auf der Beifahrerseite wurde geschweißt und anschließend lackier


    Die beim letzten Mal eingebauten Zusatzscheinwerfer wurden inzwischen mit einem neuen Schalter verkabelt und erfolgreich als Arbeitsscheinwerfer getestet.


    Die aufwendig restaurierten vorderen Kotflügel konnten nun mit neuen Spritzschutzgummis ausgestattet und wieder eingebaut werden. Eine tolle Arbeit!

  • 6/3/26

    Die Heizung wurde bereits vor einiger Zeit ausgebaut. Inzwischen wurde sie vollständig zerlegt und überholt. Dabei wurden die elektrischen Komponenten auf ihre Funktion geprüft sowie der Sperrschieber des Kühlwasserkreislaufs getestet.

    Anschließend wurden alle Teile aufbereitet und mit Rostumwandler behandelt. Nach der anschließenden Lackierung befindet sich die Heizung nun wieder in einem ansprechenden Zustand und ist bereit für den Wiedereinbau.

    Vorher-Nachher Vergleich


    Die Heizung ist wieder eingebaut, angeschlossen und elektrisch getestet. Sobald der Motor das erste Mal läuft, wird der Kühlwasserkreislauf wieder vollständig befüllt.


    Die neuen Zusatzscheinwerfer sind angekommen und wurden bereits verkabelt. Damit können sie künftig seitlich an der Motorhaube montiert werden. Die zuvor verbauten Zusatzscheinwerfer waren auf der Stoßstange angebracht, was nicht dem ursprünglichen Originalzustand entspricht.


    Die Zusatzscheinwerfer sind montiert und die Kabel im Motorraum bereits verlegt. Als nächster Schritt erfolgt nun noch der elektrische Anschluss.


    Der 12-polige Stecker wurde geliefert – sogar als originales Mercedes-Benz Ersatzteil (New Old Stock). Der defekte Stecker konnte damit ersetzt werden, sodass die Verkabelung nun auch hier wieder optisch einen ordentlichen Eindruck macht.


    Die vorderen Schubstreben wurden ebenfalls demontiert, gereinigt und mit Rostumwandler behandelt. Als nächster Schritt werden sie in DB 3575 lackiert.


    Die in einem der letzten Schritte gereinigte und behandelte Vorderachse sowie der restliche Rahmen wurden nun in Schwarz lackiert. Der vordere Panhardstab erhielt ebenfalls einen Anstrich in DB 3575. Damit sind die Lackierarbeiten am Chassis abgeschlossen.


    Die vorderen Bremsleitungen wurden aufbereitet und weitere Bremsschläuche erneuert. Auch die Entlüftungsleitungen wurden überarbeitet und wieder in Stand gesetzt.


    Die neuen Manschetten der Spurstange wurden aufgepresst, sodass diese beim nächsten Arbeitsschritt wieder eingebaut werden kann.


    Die Vorbereitungen zum Schweißen der beiden durchgerosteten Stellen auf der Beifahrerseite im Fahrerhaus wurden getroffen.


    Die vorderen Kotflügel sind nun ebenfalls fertiggestellt. Sobald sie beim Zusammenbau am Fahrzeug getestet wurden, werden sie noch mit den neuen Gummi-Spritzlappen ausgestattet.

  • 27/2/26

    Wie bereits angekündigt, sind die vorderen Kotflügel nun fertig geschweißt und versiegelt. Nach der Grundierung erfolgt die Lackierung – auf der Innenseite in Schwarz matt und außen in RAL 9005.


    Die Arbeiten an der Elektrik sind nun abgeschlossen, es sind keine unbekannten oder offenen Kabel mehr vorhanden. Im Heckbereich fehlen aktuell noch die Rückleuchten, da die Kipperspinne noch nicht montiert ist.

    Ein umfassender Lichtcheck war erfolgreich, auch die Wischwasserpumpe wurde getestet. Sobald der neue Stecker geliefert ist, wird der 12-polige Steckverbinder neben dem Sicherungskasten noch ersetzt, da hier das Gehäuse gebrochen ist.


    Die Spurstange wurde aufbereitet und neu lackiert. Sobald die neuen Gummimanschetten geliefert sind, kann sie wieder eingebaut werden.


    Da immer wieder spezielle Stecknüsse verloren gehen oder den Geist aufgeben, wurde kurzerhand ein „Notfall-Werkzeugkasten“ eingeführt. 😉


    Das Fahrerhaus wurde vollständig ausgeräumt und gründlich gereinigt. An einer Stelle ist das Blech leider durchgerostet, hier wird noch geschweißt. Alle weiteren markanten Bereiche wurden aufbereitet und mit Rostumwandler behandelt.

    Der Fußraum auf der Beifahrerseite wurde neu in Schwarz matt lackiert, ebenso der Fußraum auf der Fahrerseite. Dies dient sowohl der Optik als auch dem Schutz vor künftiger Beanspruchung.

    Darüber hinaus erfolgen am Fahrerhaus aktuell keine weiteren Lackierarbeiten, da dieses zu einem späteren Zeitpunkt komplett neu lackiert werden soll.


    Auf der Außenseite wurde der alte und unvollständige Schriftzug „U52“ entfernt. Die beiden Türen wurden probeweise poliert – das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Schriftzug „U52“ wurde als 3D-Druck angebracht. Nach Fertigstellung der Arbeiten wird das komplette Fahrerhaus poliert.


    Diverse Teile sind vom Sandstrahlen und Verzinken zurückgekommen. Die Ankerbleche der vorderen Bremse wurden auch in DB 3575 lackiert.


    Da die Kühlerhalterung lose war, wurde sie vorne rechts mit Flüssigmetall wieder ordentlich befestigt. Der obere Teil des Kühler bekommt später auch noch etwas neue Farbe.


    Da das Fahrerhaus aktuell noch nicht neu lackiert wird, wurden die besonders beanspruchten Bereiche an der Fahrertür gereinigt und mit Rostumwandler behandelt. Für die laufende Saison erhalten die Türen unten neue Türdichtungen, damit künftig keine Feuchtigkeit mehr eindringen kann. Auch an den Fenstern werden neue Schachtabdeckungen montiert.

  • 20/2/26

    Kaum stand er hinten wieder auf eigenen Beinen, waren vorne auch schon die Räder ab.


    Auch an der Vorderachse wurde die Bremse zerlegt und die Bremstrommeln aufbereitet. Die Bremsbacken erhalten – wie bereits hinten – neue Beläge.

    Die Duplex-Radbremszylinder würden eigentlich eine Überarbeitung benötigen. Da es für die Vorderachse jedoch keinen Reparatursatz mit Kolben gibt, werden die Radbremszylinder hier komplett ersetzt.

    Die Bremsleitungen wurden bereits aufbereitet, neue Bremsschläuche liegen ebenfalls schon bereit.


    Die Stoßdämpfer wurden ausgebaut. Nach einer entsprechenden Aufarbeitung können sie jedoch wiederverwendet werden.


    Da bei der Spurstange die Gummimanschetten fehlten, wurde auch diese ausgebaut. Die Gelenke wurden gewartet und anschließend mit neuen Manschetten versehen.


    Nachdem der vordere Rahmenbereich nun vollständig zugänglich ist, wurden die letzten noch unbehandelten Stellen von Schmutz befreit, gründlich gereinigt und mit Rostumwandler behandelt. Gleiches gilt für die Vorderachse sowie das vordere Schubrohr.
    Auch der Panhardstab wurde gelöst, um ihn für die DB 3575 Lackierung vorzubereiten. Die Federn werden in den kommenden Tagen noch ausgebaut und ebenfalls aufbereitet und später in DB 3575 lackiert. So wie bereits hinten.


    Da die derzeitige Hochlegung des Auspuffs unsauber ausgeführt war und bereits Schäden am Batteriekasten verursacht hat, erhält der Unimog eine neue Hochlegung mit optimierter Rohrführung. Zur Vorbereitung wurde die alte Ausführung demontiert. So können die Anbauteile künftig wieder ohne Beschädigungen montiert werden.


    Parallel dazu werden die vorderen Kotflügel weiterhin aufwändig und zeitintensiv geschweißt sowie aufbereitet. Bilder folgen in einem der nächsten Beiträge.
    An dieser Stelle ein großer Dank für die Unterstützung! Es passiert soviel unter der Woche was gar nicht alles in Text und Bilder festgehalten werden kann.

  • 13/2/26

    An den hinteren Kotflügel ging es weiter: Diese wurden grundiert und anschließend lackiert. Nebenbei wurde auch der Batteriekasten aufbereitet und neu lackiert.


    Die Schubstreben und der Panhardstab wurden wieder eingebaut. Auch die neuen Stoßdämpfer sind nun montiert.


    Die hinteren Bremsen wurden nun vollständig geschlossen. Die Farbe DB 3575 macht sich auch hier gut.


    Die Räder konnten nun wieder montiert werden. Der Unimog steht damit aktuell wieder vollständig auf eigenen Beinen.


    Nachdem an der Hinterachse bereits das Öl im Verteilergetriebe und in den Vorgelegen gewechselt wurde, geht es nun an der Vorderachse weiter. Auch hier wurde das Öl abgelassen. Die Ablass- und Nachfüllschrauben wurden anschließend mit markanter roter Farbe gekennzeichnet.


    Vorne wurden bereits die ersten Teile der Bremsverkleidung demontiert. In den nächsten Schritten werden die Räder an der Vorderachse abgenommen, um auch dort die Bremsanlage, Federn und Stoßdämpfer zu überholen. Diverse Teile gehen auch hier wieder zum Sandstrahlen und Verzinken.

  • 6/2/26

    Die letzten Stellen im hinteren unteren Bereich wurden nun lackiert, ebenso die Schubstreben und der Panhardstab. Um sich optisch abzuheben, wurden Schubstreben und Panhardstab in der Farbe DB 3575 lackiert. In der kommenden Woche können diese Teile wieder eingebaut werden.


    Die Kabel sowie die neue Verbinderdose wurden nun im Rahmen verlegt.


    Ein zeitaufwändigeres Thema sind aktuell die Kotflügel, diese wurden vollständig gereinigt. Die hinteren Kotflügel sind inzwischen aufbereitet und geschweißt. Die Vorbereitungen für die Lackierung laufen ebenfalls bereits, der Rostumwandler wurde schon als Grundierung aufgetragen.


    Auch im Motorraum beziehungsweise im Fahrerhaus geht es weiter. Die Heizung wurde abgeklemmt und ausgebaut und kann nun überholt und aufbereitet werden.

  • 30/1/26

    vDie Elektroverkabelung im hinteren Bereich wurde fertig verlötet und anschließend vollständig getestet. Sowohl die Anhängersteckdose als auch die Leitungen zu den Rückleuchten funktionieren einwandfrei. Die Verteilerdose wird später noch im Rahmen verbaut. In diesem Zuge wurde auch der zuletzt erneuerte Blinker am Fahrerhaus geprüft. Auch dort sind nun wieder funktionierende Begrenzungsleuchten verbaut.


    Der Palettenunterbau wurde entfernt und das Fahrzeug auf Wagenstützen gestellt. Zur zusätzlichen Absicherung wurde ein Kettenzug angebracht. Dadurch konnte der untere Bereich weiter gereinigt und für die Lackierung vorbereitet werden. Der Panhardstab wurde gelöst, ebenso die Schrauben der Schubstreben. Diese werden im nächsten Schritt ausgebaut und aufbereitet.


    Die Schubrohrmanschette ist nun vollständig montiert, und der hintere Bremskreislauf wurde wieder mit Bremsflüssigkeit befüllt.


    Nun geht es den starken Verschmutzungen aus Dreck, Teer und Öl im Bereich von Getriebe und Motor an den Kragen. Hierfür wurde ein Spezialreiniger aufgetragen, der die Ablagerungen lösen soll.


    Die Kotflügel sowie der Verbreiterungsgummi werden mit dem Dampfreiniger gründlich gereinigt. Anschließend wird das Blech aufbereitet und für die Lackierung vorbereitet.

    Der Batteriehalter ist seitlich eingerissen und muss instand gesetzt werden. Falls zufällig jemand noch einen passenden Batteriehalter für einen 421er übrig hat, gerne melden!

  • 23/1/26

    Am Chassis geht es weiter voran. Die Bremsleitungen sind neu verlegt und angeschlossen, die Federn wieder eingebaut. Auch Teile der Luftanlage wurden bereits montiert. Das hintere Schubrohr hat eine neue Manschette zum Getriebe erhalten, hier müssen lediglich noch die Schellen montiert werden. Zudem wurde am Übergang ein neuer Bremsschlauch verbaut.


    Die Kabel im hinteren Bereich wurden verlegt, auch die Anhängersteckdose ist wieder montiert. Nun muss lediglich noch der neue Verteiler verkabelt werden, die Leitungen zu den Rückleuchten sind dort bereits eingeführt.


    Das Innenleben des Blinkers auf der Fahrerseite wurde erneuert, da das Material im Laufe der Jahre stark gelitten hatte. Hier der Vergleich zwischen Alt und Neu.


    Die Außenspiegelhalterungen wurden bereits in einem der vorherigen Schritte aufbereitet. Heute wurden sie wieder zusammengebaut und mit neuen, kleinen Unimog-Spiegeln bestückt. Die zuvor montierten großen LKW-Spiegel kommen nicht mehr zum Einsatz; von den alten Spiegeln wurden lediglich die Halterungen weiterverwendet.


    Da die Handbremsseile und alle dazugehörigen Komponenten an den hinteren Bremsen vollständig erneuert wurden, wurde auch der Handbremshebel im Fahrerhaus aufbereitet und mit einer neuen Rückholfeder zum Lösen der Handbremse ausgestattet.


    Der Luftansaugpilz wurde aufbereitet und wieder montiert.


    Das Handgas wurde mit einer neuen Reibscheibe sowie einer neuen Alu-Raste ausgestattet. Der Handgashebel hält nun wieder selbstständig in der gewünschten Position.

  • 9/1/26

    Teile der Luftanlage wurden demontiert, aufbereitet sowie neu lackiert.


    An den hinteren Bremsleitungen geht es weiter. Der Verteiler wurde ebenfalls aufbereitet, und die Bremsleitungen zu den beiden Bremsen werden derzeit neu verlegt.


    Diverse weitere Teile wurden lackiert, darunter die Spiegelhalter, der Luftpilz sowie der Handbremsgriff in der Kabine.


    Da sich das Fenster auf der Beifahrerseite nur noch schwerfällig bewegen ließ, wurde die Türverkleidung demontiert. Ursache waren ein verloren gegangener Fenstergummi sowie eine gebrochene Halterung an der Hebeschiene.

    Die Hebeschiene wurde geschweißt und grundiert, anschließend der Fenstergummi wieder eingesetzt und das Fenster wieder gangbar gemacht. Zum Abschluss wurde alles entsprechend gefettet.


    Nachdem die letzten Lackierarbeiten an den Bordwänden abgeschlossen waren, wurden die Beschläge wieder montiert sowie die Zierschrauben angebracht. Sämtliche Schrauben sind neu und aus Edelstahl gefertigt, um künftigem Rosten vorzubeugen.

    Der Vorher-Nachher-Vergleich ist beeindruckend.

    Der neue Farbmix aus RAL 3005 (Weinrot) und RAL 9005 (Schwarz) für die Aufbauten war eine gute Entscheidung.

    Im Bereich von Rahmen und Chassis kommen zusätzlich zu RAL 9005 (Schwarz) auch Silber sowie DB 3575 (Chassisrot) zum Einsatz.

  • 9/1/26

    An der Karosserie ging es weiter: Die fehlende Achsdämpferhalterung wurde angeschweißt und ein neuer Achsdämpfer eingesetzt.


    Die Motorhaube wurde aufbereitet und neu lackiert. Zudem wurden neue Verschlussgummis montiert, sodass die Motorhaube nun wieder fest sitzt und Motorgeräusche zuverlässig reduziert werden.


    Beide Außenspiegel wurden demontiert und zerlegt, die Halterungen werden derzeit neu lackiert. Für die spätere Montage kommen neue Schrauben zum Einsatz. Zudem wird versucht, wieder die kleinen originalen Rückspiegel zu beschaffen. Zwar bieten die großen LKW-Spiegel eine bessere Sicht, optisch passen die originalen Spiegel jedoch deutlich besser zum Gesamtbild.


    Der Befestigungsbereich für die Zusatzscheinwerfer wurde geöffnet, und das Muster der selbst gezeichneten und 3D-gedruckten Halterung passt wie geplant. Auch eine Probe mit den alten Zusatzscheinwerfern, die früher auf der Stoßstange montiert waren, verlief erfolgreich. Nun werden die beiden Halter final aus PETG gedruckt, damit sie später montiert werden können.


  • 2/1/26

    Mittlerweile sind die neuen Bremsbeläge an der Hinterachse aufgenietet und die Bremse damit wieder ein Stück weiter. Auch die neuen Handbremsseile wurden verlegt und angeschlossen.


    Die Bordwände wurden nun auf der Rückseite in Schwarz lackiert. Nach dem vollständigen Trocknen fehlt auf der Vorderseite lediglich noch die schwarze Umrandung.


    Nun geht es an der Front weiter. Die Stoßstange wurde demontiert und der Rahmen soweit vorbereitet, dass er im nächsten Schritt zum Aufbocken unterbaut werden kann.


    Im Fahrerhaus wurden am Armaturenbrett diverse Zusatzschalter ausgebaut. Später wird hier ein einheitliches Schalterkonzept für Zusatzscheinwerfer, Rundumkennleuchte und Horn umgesetzt. Inzwischen funktioniert nicht nur das Fernlicht wieder, sondern auch die dazugehörige Kontrollleuchte in der Multifunktionsanzeige.


    Da das Handgas nur noch mit Unterstützung in der eingestellten Position gehalten hat, wurde der Handgashebel demontiert. Hier kommt künftig eine neue Reibscheibe zum Einsatz, sodass der Hebel selbstständig in der gewünschten Position verbleibt.


    Mittlerweile sind nicht nur die neuen Sitzbezüge, sondern auch die Schaumkerne eingetroffen. Damit können die aufbereiteten Sitzgestelle nun wieder vollständig zu Sitzen aufgebaut werden. Hier der Fahrersitz im Vorher-/Nachher-Vergleich.

    Jetzt sind beide Sitze fertig 🙂

  • 27/12/25

    Die Sitzgestelle wurden inzwischen vollständig aufbereitet. Die Sitzschiene des Fahrersitzes wurde gereinigt und neu geschmiert und läuft nun wieder sehr leicht. Anschließend wurden die Gestelle lackiert. Die neuen Kunstlederbezüge sind bereits eingetroffen, allerdings fehlen noch die Schaumkerne, sodass die Sitze erst danach final fertiggestellt werden können.


    Weitere Anbauteile wie der große Lufttank und die Einstiegsbügel wurden aufbereitet und lackiert. Auch am Rahmen ging es weiter: Dieser ist nun bis auf Höhe des Fahrerhauses ebenfalls lackiert. Zudem wurden die Hinterachse inklusive Verteilergetriebe und Schubrohr bereits lackiert. Leitungen wie die Achsentlüftung wurden dabei gleich mitbehandelt. Die Bremsleitungen sowie die Luftleitungen bleiben vorerst noch außen vor, da sie derzeit noch überarbeitet werden.


    Mit der Lackierung der Bordwände im neuen Farbton RAL 3005 – Weinrot wurde begonnen, langsam zeigt sich damit die neue Hauptfarbe des Unimog. Auch die Beschläge wurden nach der Aufbereitung bereits lackiert. Sobald die Umrandungen der Bordwände ebenfalls in Schwarz fertiggestellt sind, können die Bordwände wieder zusammengebaut werden. Neue Schloss- und Zierschrauben aus Edelstahl sind bereits geliefert.

  • 19/12/25

    Die nächsten Neuteile sind angekommen. Dazu gehören der Spritzschutz für die vorderen Kotflügel, ein kompletter Satz Bremsschläuche sowie neue Sitzbezüge aus Kunstleder.


    Der zweite Druckluftspeicher wurde aufbereitet und mit Rostumwandler behandelt. An der Karosserie wurden weitere Anbauteile demontiert, um das Chassis besser aufbereiten zu können. Mehrere Teile wurden zum Sandstrahlen und Verzinken gegeben.

    Das Chassis wurde bis zum Fahrerhaus vollständig von Rost befreit und anschließend mit Rostumwandler behandelt. Auch die hartnäckigen Schrauben der Einstiegshilfen mussten schließlich unseren Kräften weichen.


    Der Tank ist vollständig montiert, ein neuer Füllstandsanzeiger wurde ebenfalls verbaut. Bis zur späteren Endmontage wird der Tank nun eingelagert.


    Die erste Bremse wurde bereits wieder zusammengebaut und sieht schon sehr gut aus. Auch das neue Handbremsseil ist inzwischen angeschlossen. Als nächster Schritt werden noch die Bremsbeläge erneuert, danach kann dieser Bereich vollständig fertiggestellt werden.


    Ein weiterer erfolgreicher Fortschritt: Das Fernlicht funktioniert wieder. Dafür mussten im Lenkstockschalter einige Kontaktbleche nachgebogen werden, zudem haben uns gebrochene Verbindungsbleche im Sicherungskasten einiges an Nerven gekostet. Diese wurden nun durch Drahtbrücken ersetzt.


  • 12/12/25

    Die beiden Sitze sind mittlerweile vollständig von Stoff und Polster befreit. Als nächster Schritt werden sie technisch wieder gangbar gemacht, die Sitzschienen gereinigt und gefettet sowie die Gehäuse neu lackiert. Im Anschluss erhalten die Sitze neuen Polsteraufbau und Bezüge aus Kunstleder.


    Die Lackierung der Spinne (Aufnahme für die Brücke) wurde nach der erfolgten Grundierung nun final abgeschlossen. Auch der erste Teil des hinteren Rahmens wurde in diesem Zuge lackiert.


    Der Sicherungskasten nähert sich wieder seinem Originalzustand, nachdem die zusätzlichen Leitungen bereits in der vergangenen Woche entfernt wurden. Bis auf das Fernlicht funktioniert die Elektrik inzwischen vollständig. Die Kontakte der Sicherungen sowie die Steckverbindungen am Blinkerrelais werden als nächster Schritt noch von Oxidation befreit.

    Das Problem mit dem Fernlicht liegt vermutlich am Fernlichtschalter am Lenkstock.


    Erfreulicherweise konnte die fünfpolige Leitung aus dem Kabelbaum, die nach hinten führt (Blinker, Standlicht und Bremslicht), erhalten werden. An dieser Stelle wird ein neuer Leitungsverbinder (Nr. 10) eingebaut, ab dem die elektrischen Komponenten im Heckbereich (Nr. 33a, 33b und 34) neu verkabelt und angeschlossen werden.

  • 5/12/25

    Die Instandsetzung der hinteren Bremsanlage läuft ebenfalls auf Hochtouren. Die überarbeiteten Radbremszylinder werden mithilfe der Reparatursätze nahezu in den Neuzustand versetzt. Die vorhandenen Bremsbeläge sind für den vorgesehenen Einsatzzweck weiterhin ausreichend. In Kombination mit den neuen Handbremsseilen ist die hintere Bremse damit vollständig überholt.


    Die ersten sandgestrahlten und teilweise verzinkten Bauteile wurden bereits im vorgesehenen Farbton DB 3575 lackiert. Auch die Kraftrohre erhalten nach ihrer Aufbereitung diesen Farbton. Dadurch heben sich die markanten Komponenten des Fahrwerks optisch vom übrigen Chassis ab und erzeugen ein klar strukturiertes Gesamtbild.


    Die ersten Anbauteile wurden bereits aufbereitet und final lackiert. Dazu gehören unter anderem der Kraftstofftank und der Luftspeicher für die Anhängerbremse.


    Beschläge und Scharniere wurden mit Beize von ihrer alten Farbe befreit und anschließend mit Rostumwandler für die Lackierung vorbereitet. Die Bordwände sind bereits grundiert und warten nun ebenfalls auf ihre Lackierung. Schrauben und Verschlussketten werden im Zuge der Aufarbeitung vollständig erneuert.


    Die Arbeiten an der Elektroverkabelung haben begonnen. Der Leitungsstrang nach hinten – für Rücklichter, Bremslicht, Blinker und die Anhängersteckdose – werden vollständig erneuert. Zuvor wurde jedoch im Motorraum aufgeräumt: Zusätzliche, von Vorbesitzern nachgerüstete Kabel wurden entfernt. Ein kleines Wunder, dass zuvor überhaupt noch alles funktioniert hat. 😉

  • 21/11/25

    Auch im Fahrerhaus schreiten die Arbeiten voran. Der Fahrer- und der Beifahrersitz wurden ausgebaut und werden vollständig neu aufgebaut. Dazu gehören eine neue Lackierung der Sitzgestelle, die Aufarbeitung bzw. Erneuerung der Polsterung sowie ein neuer Stoffbezug.


    Die Rostentfernung am Heckbereich schreitet voran. Bereits freigelegte Metallflächen wurden mit Rostumwandler behandelt, um eine stabile Grundlage für die spätere Lackierung zu schaffen. Die Substanz des Fahrzeugs ist in diesem Bereich insgesamt in gutem Zustand, sodass sich die Restaurierungsarbeiten problemlos durchführen lassen.


    Da derzeit kein Anhängerbetrieb mit Druckluftbremsanlage vorgesehen ist, wurden die entsprechenden Anschlüsse und Leitungen der Anhänger-Druckluftbremse demontiert. Die Komponenten werden separat aufgearbeitet und können bei Bedarf später wieder montiert werden.


    Ein bisher nicht eindeutig zuzuordnendes Bauteil (ein Zylinder) wurde ebenfalls demontiert. Es befand sich auf der Beifahrerseite hinter dem Tank, war jedoch an keine Leitung oder Funktionseinheit mehr angeschlossen. Die genaue Zuordnung wird noch recherchiert. Hinweise oder Informationen dazu sind jederzeit willkommen und können gerne per E-Mail zugesendet werden.


    Der 90 L Fahrzeugtank wurde ebenfalls demontiert und gründlich gereinigt. An mehreren Stellen der Unterseite waren Schweißarbeiten erforderlich, die bereits ausgeführt wurden. Im nächsten Schritt erfolgt die innere und äußere Versiegelung sowie die abschließende Lackierung.


    Die Arbeiten am hinteren Fahrzeugbereich schreiten weiter voran und zeigen gute Fortschritte. Bis zum Bereich des Tanks sind sämtliche Komponenten inzwischen vorbereitet und überarbeitet.

    Auch die erste Lieferung an Ersatzteilen ist eingetroffen. Dazu gehören unter anderem:

    – Schubrohrmanschetten

    – Stoßdämpfer

    – Handbremsseile

    – Reparatursätze für die hinteren Radbremszylinder

    – sowie diverse weitere Kleinteile

  • 14/11/25

    Nachdem der Heckbereich umfassend freigelegt war, wurde als nächster Schritt die Bereifung demontiert, um Zugang zur Bremsanlage zu erhalten. Die Radbremszylinder zeigten deutliche Gebrauchsspuren und wurden zur Instandsetzung vorbereitet. Dazu wurden sie innen gehont und mithilfe eines Reparatursatzes überholt, sodass sie – sofern technisch möglich – weiterhin verwendet werden können.

    Im Anschluss wird das Chassis gründlich gereinigt und von Rost befreit, um eine solide Grundlage für weitere Arbeiten und den abschließenden Korrosionsschutz zu schaffen.

    Einige Komponenten der Bremsabdeckung sowie die Fahrwerksfedern wurden sandgestrahlt und anschließend teilweise verzinkt. Die Federn erhalten im weiteren Verlauf eine Lackierung im Farbton DB 3575 (Chassisrot), dies hebt diese etwas vom Chassis ab.

    Auch die Stoßdämpfer wurden demontiert. Diese werden durch neue ersetzt.

  • 31/10/25

    Hier befindet sich der neue Stellplatz, an dem die Restaurierungsarbeiten über den Winter fortgeführt werden.


    Die vorderen und hinteren Kotflügel wurden demontiert und zur Aufbereitung vorbereitet. Da die Grundsubstanz in gutem Zustand ist, müssen lediglich größere Dellen entfernt werden. Anschließend werden die Kotflügel neu lackiert.

  • 15/09/26

    Bereits vor Beginn der Restaurierung wurde ein umfassender Kundendienst durchgeführt. Dabei wurden Motoröl, Getriebeöl und sämtliche Filter erneuert. Die Bremsflüssigkeit sowie die Achsöle werden nach Abschluss der Restaurierung ebenfalls ersetzt.

    Im Zuge dieser Arbeiten wurden außerdem verschiedene Motorkomponenten entsprechend aufbereitet, um auch hier einen sauberen und zuverlässigen Ausgangszustand für die weitere Restaurierung zu gewährleisten.

    Hier der Luftfilter und die Kraftstofffilter.

    Weitere Komponenten werden, sofern sie im Rahmen der Arbeiten demontiert oder in die Hand genommen werden, ebenfalls entsprechend aufbereitet, um einen einheitlich Gesamtzustand sicherzustellen.

    Es ist außerdem geplant, einen großen Teil der elektrischen Verkabelung (gerade im hinteren Bereich und im Motorraum) zu erneuern, um wieder einen vollständig dokumentierten und zuverlässigen Zustand herzustellen. Aufgrund des Alters sind einige Kabelbäume sichtbar in Mitleidenschaft gezogen, sodass eine Überarbeitung bzw. Erneuerung technisch sinnvoll und langfristig erforderlich ist.


    Zur Dokumentation des Ausgangszustands beginnt die Restaurierung bei einem Kilometerstand von 60.666 km und einem Betriebsstundenzählerstand von 3.016 Stunden.


    Als erster Schritt der tatsächlichen Restaurierung wurde die Brücke mit den Bordwänden aufgearbeitet. Die Brücke wies erhebliche Rostschäden auf und wurde daher ausgebessert, anschließend grundiert und vollständig in Schwarz neu lackiert.

    Auch die Bordwände wurden bereits vorbereitet: Sie sind geschliffen, grundiert und für die weitere Lackierung vorbereitet.

    Die Aufnahmen der Brücke wurden demontiert und befinden sich derzeit beim Sandstrahlen. Nach der Reinigung werden auch diese Bauteile grundiert und in Schwarz lackiert, um einen langlebigen Korrosionsschutz zu gewährleisten.